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ken, um immer eine Lampe auf ſeinem Grabe bren⸗ nend unterhalten zu duͤrfen. Zu Antiochia, wo wir drei Tage blieben, mietheten wir Kamele und Eſel, um uns mit einer Bedeckung nach Aleppo zu bringen, weil wir benachrichtiget waren, daß un⸗ terwegs eine Bande von zweihundert NRaͤubern oder Renegaten laͤge. Von Antiochig nach Aleppo ſind ſechs Tagreiſen. Nachdem wir zwei unterwegs
geweſen waren, erzaͤhlte der Kapitaͤn der Bedeckung
dem Sir Anton Sherley, daß wir noch 16 Mann weiter in einem Dorfe miethen muͤßten, welches wir zu paſſizen haͤtten, weil er fuͤrchte, daß wir den naͤch⸗ ſten Tag auf jene Raͤuber ſtoßen moͤchten. Sir An⸗ ton fragte ihn, was er verlange, er antwortete, nicht weniger als ſechs Kronen, und als er das Geld em⸗ pfangen hatte, ging er nach der Stadt, und kehrte in einer halben Stunde mit nur einem einſigen Manne zuxuͤck. Sir Anton fragte ihn, wo die Uebrigen ſeien; hier ſind ſie alle in Einem, ſagte der Tuͤrke, Denn dieſer Mann hat ſich mit 16 Menſchen auf ein⸗ mal herum geſchlagen, und ſie uͤberwaͤltigt, deßhalb iſt er ſeither immer fuͤr ſechszehn Mann bezahlt wor⸗ den. Sir Anton, der uͤber ihr hinterliſtiges Ver⸗
fahren ein wenig aufgebracht war, antwortete, daß er
einige in ſeiner eigenen Begleitung habe, gegen wel⸗ che ein weit beſſerer, als er, nur ein Knabe waͤre. Um jedoch weiteren Unannehmlichkeiten zu entgehen,
waffnete er ſich mit Geduld, und begnuͤgte ſich,
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