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reiche naturhiſtoriſche Sammlungen, welche jetzt großen⸗ theils im brittiſchen Muſeum zu London ſich befin⸗ den.— Die Reiſe Fr. K. Schillinger's aus Et⸗ tingen, des Dieners zweier Jeſuiten nach Perſien und Oſtindien 1699— 4702 iſt nicht einer, vielweniger dreier Auflagen wuͤrdig geweſen.— Ein Gleiches gilt von jener P. Lucas.— Le Brun's Reiſen nach Mos⸗ kau, Perſien und Oſtindien 1704— s haͤtten ſich im Anſehen erhalten, wenn ſie auch nicht oͤfters aufge⸗ legt worden waͤren.— Die RNeiſe des ſchottiſchen Arztes J. Bell 1745, wurde erſt 1768 in das Fran⸗ zoͤſiſche uͤberſetzt.— Bemerkenswerth iſt J. J. Kett⸗ Ter's und J. G. Worms Reiſe von Batavia nach Ispahan in den J. 1716— 18.— Was der Miſſionaͤr de la Maze berichtete, war nicht von Bedeutung; wohl aber die Geſchichte der letzten perſiſchen Revolu⸗ tion von 1709 bis 4730, welche vom Jeſuiten du Cerceau aus den hinterlaſſenen Handſchriften des Ordens⸗Genoſſen Kruſinsky 4172s herausgegeben, gleichzeitig in das Engliſche und Teutſche uͤberſetzt wurden.— Sehr ungeſchminkt iſt die Reiſe des Pa⸗ riſer Akademikers Otter, welche von Schad erſt 1784 verteutſcht wurde.— J, Hanway's Tagebuch durch Rußland und Perſien 1743— 45 wurde um⸗ ſo ſchneller von Bernoulli verteutſcht, als es zugleich Nachrichten uͤber die Revolution Perſiens enthielt, in das Hollaͤndiſche uͤberſetzt, und zu London wiederholt 4772. erſchienen war.— Auch S. G. Gmelin's


