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neue Orientaliſche des daͤniſchen Sekretaͤrs Ad. Olen⸗ rius an der Seite der Geſandten J. A. v. Man⸗ delsloe, J. Anderſens und V. Yverſens 1636— 38. Neben 6 teutſchen Auflagen zu Schles⸗ wig und Hamburg erhielt ſie eine hollaͤndiſche, itali⸗ ſche, franzoͤſiſche und engliſche Ueberſetzung, und wurde noch im Auszuge mitgetheilt.— Die Reiſe des Hollaͤnders Sam. Imbrecht blieb unbeachtet. Deſto mehr Ruhm erwarb die Reiſe J. B. Taver⸗ nier's, welcher 4636— 64 ſiebenmal am perſiſchen Hofe war, neben 4à franzoͤſiſchen Ausgaben noch durch die Ueberſetzung in das Franzoͤſiſche und Teutſche. Aber keine fruͤhere Reiſe⸗Beſchreibung kam jener J⸗ Chardin's an Wichtigkeit des Inhaltes in gedraͤng⸗ ter Kuͤrze gleich. Er war 1664— 70, und 1671— 17 in Perſien und Oſtindien, der tuͤrkiſchen, perſiſchen und arabiſchen Sprachen ſehr kundig, begleitet vom beruͤhmten Maler Gelot, und unterſtuͤtzt von Herb. Diager und einem guten Mathematiker Indiens.— A. Dauliers Deslandes ſchilderte die Vorzuͤge Perſiens, und ließ gute Abbildungen zu Paris 4673 beifuͤgen.— Fryeris Reiſe von 1676— 81 wurde aus dem Engliſchen in das Hollaͤndiſche uͤberſetzt.— Der Bericht des franzoͤſiſchen Miſſionaͤrs Sanſon von 1683— 8s wurde in das Deutſche uͤberſetzt, und wiedetholt aufgelegrt.— Der ſchwediſche Geſandt⸗ ſchafts⸗Sekretaͤr Eng. Kaͤmp fer machte nicht allein 1683— 85 hoͤchſt wichtige Beobachtungen, ſondern auch


