Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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205 Viertes Buch.

1) Am 3. Januar 1676 warfen wir vor Zante die Anker. Nachdem wir uns hier 3 Tage aufgehal⸗ ten fuhren wir am 6. Januar auf einer Barque nach

Lepanto, um von da nach Athen zu ſegeln. Al⸗ lein wir mußten wegen widrigen Windes auf halbem Wege wieder nach der Inſel zuruͤckkehren, wo wir nahe bei Zante in dem Kloſter Sancta Vene⸗ randa uͤbernachteten. Am andern Morgen reiſten wir ſchon vor Tags ab, und hatten 30 italieniſche Meilen zuruͤckgelegt, als wir fruͤhe 10 Uhr bei Chiarenza, der alten Stadt Cyllene, dem Vaterlande Mer⸗ kurs, landeten. Chiarenza liegt 6 Meilen von dem Kaſtell Torneſe, von den Tuͤrken Clemutzi genannt, und 15 italieniſche Meilen von Gaſtuni, einer Stadt mittterer Groͤße, welche 5 Meilen vom Meere an einem Fluſſe, wahrſcheinlich dem Peneus ſich beſindet. Sie hatte ehemals einen Hafen, der aber ganz verſandet iſt. Von ihm hat ſich noch ein Strand erhalten, der wohl guten Grund hat, aber gegen den Nord und Nordoſt⸗Wind, welchen die Griechen Bo⸗ reas nennen, nicht Sicherheit gewaͤhrt. Wir trafen allda 3 franzoͤſiſche Schiffe, welche ſich mit Lebensmit⸗ teln zur Fahrt nach Sizilien verſahen.

Ehe wir bei Chiarenza landeten, waren wir zwiſchen dem Vorgebirge gleichen Namens, das ein Theil des Vorgebirges Chelonates und der Klippe Caucalida, in deren Naͤhe ſehr viele Sandbaͤnke