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Nacht uns uͤberfallen hatte, der Wind etwas ſtaͤrker geworden war, und dieſe Inſeln nur 4—5 Meilen von einander liegen. Am folgenden Morgen befanden wir uns nahe bei Tine und Mykone, wo uns, da wir zwiſchen ſie hindurch zu ſchiffen Willens waren, gerade eine Meeres⸗Stille uͤberraſchte. Dieſe Wind⸗ ſtille hielt uns hier einige Zeit auf, bis Nachts ploͤtz⸗ lich ein tobender Nordwind ſich erhob, der uns noͤthig⸗ te, um nicht zwiſchen die beiden Inſeln getrieben zu werden, an das ufer zuruͤckzukehren. Hier widerſtan⸗ den wir dem Winde, ſo gut wir konnten, bis er end⸗ lich um Mitternacht ſo ſtark wurde, daß er das Segel des vorderſten Maſtbaums zerriß. Den andern Tag Morgens befanden wir uns, nachdem wir in Gefahr waren, Schiffbruch zu leiden, 30 Meilen von Tina bei der Inſel Fkaria. Der Wind wurde uns nun guͤnſtig, und blieb es auch den ganzen Tag, war aber ſo ſtark, das die Wellen ſo hoch als das Hintertheil des Schiffes ſchlugen. Deſſen ohngeachtet legten wir mit ihm gegen 100 italieniſche Meilen zuruͤck. Auf dem Abende ſahen wir uns zur Rechten der Inſel Stampalia, fuhren aber die ganze Nacht gegen Skarpanto fort, welche Inſel gegen 30 italieniſche Meilen im Umfange hat, ſehr gebirgig, jedoch frucht⸗ bar iſt. Von hier ſteuerten wir wegen des boͤſen Wet⸗ ters nach Candia, von da wir, nachdem wir noch 18— 20 Tage auf dem Meere herumgeirrt waren, end⸗ lich nach Zante kamen. 3


