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kleinen Thuͤrmen, von denen zur Zeit des Gebetes durch Schreien ein Zeichen gegeben wird, damit das Volk in der Moſchee ſich verſammle. Auch haben die Griechen etliche Kirchen allda.
33) Drei Stunden vor dem Anbruche der Nacht gelangten wir nach Heraklea, welches einen ſchoͤnen Hafen von 3 Meilen im Umkreiſe hat, deſſen Einfahrt gegen Nord⸗Oſt liegt. Wir hatten Zeit, uns hier um⸗ zuſehen. Unſerer Zeit gemaͤß ſuchten wir Alterthuͤmer, waren auch ſo gluͤcklich mehrere zu finden, beſonders einige Inſchriften, die wir abſchrieben. Aus dieſen ging hervor, daß die Stadt zu einer Zeit Perinthus geheiſſen hat.
Den andern Morgen vor dem Aufgang der Sonne griffen unſere Seeleute raſch zu den Rudern, und fuh⸗ ren uns bei Selymbria, welches eine alte Stadt mit vielen Moſcheen, einem Bezeſtein, und vielen grie⸗ chiſchen Kirchen iſt; dann vor Pivades Sſcheſch⸗ mehe, und 3 bis 4 anderen großen Flecken vorbei. Wir ankerten vor dem Hafen der Stadt St. Ste⸗ phans, von welcher man noch 9— 10 Meilen nach Konſtantinopel zaͤhlt.
34) Montags fruͤh den 23. September langten wir bei dieſer großen und beruͤhmten Stadt an, welche, ob⸗ wohl ſie mehrentheils aus Holz gebaut iſt, doch ihre Schoͤnheiten hat. Als wir an der Stadtmauer hin⸗ ſchifften, las ich die Namen der griechiſchen Kaiſer Theophilus, Michael, Baſilius, Conſtan⸗


