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heit mit einem Kanonenſchuße, worauf wir ihnen mit s dankten: denn die Salven auf dem Meere ſind wie die Pillen, welche die Aerzte zu verordnen pflegen, im⸗ mer von ungerader Zahl. Der Strom des Hellespont, welcher immer von Nord gegen Suͤd geht, und in den Archipel faͤllt, wie ſchon Plinius bemerkte, dann der Nordwind, der im Sommer oft 2 Monate dauert, verhinderte uns weiter zu ſegeln. Verdrießlich daruͤber, ſo lange vor Anker liegen bleiben zu muͤſſen, entſchloſ⸗ ſen wir uns auf dem Lande bis zu den alten Schloͤſ⸗ ſern zu gehen, um von da auf einer Bargue nach Konſtantinopel zu fahren. Wir gingen wegen dieſes Vorhabens in das nahe Dorf Kainouiro Chorio, d. h. Neudorf, um Pferde zu erhalten. Ich herbergte bei dieſer Gelegenheit mit dem Bi⸗ ſchofe von Serifo und Mykone, der mit uns in Geſellſchaft nach Konſtantinopel reiſen wollte, bei einem Griechen, der uns ſo gut, als ihm moͤglich war, bewirthete. Der Biſchof durfte nach ſeiner Ordens⸗ Regel kein Fleiſch eſſen; er bereitete uns daher eine Mahlzeit von Roſinen, Feigen, Honigſeim, Eiern, Kaͤſe und Waſſer⸗Melonen, von den Griechen A ugon⸗ rie genannt, eine Frucht, welche in dieſem Lande ſehr 4 . gemein iſt, und am beſten zu Galliopoli vaͤchft⸗ Dieſer Ort hat gegen 100 Haͤuſer, und wird von Griechen bewohnt, welche eine kleine Kirche haben. Wir gingen in dieſe, um die Veſper zu hoͤren die ein Prieſter auterſt elend ſang. Wir konnten kein Wort
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