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cher uns entgegen war. Dieſen und den folgenden Tag konnten wir nur bald nach der einen, bald nach der andeten Seite, ohne den beſtimmten Weg zu ver⸗ lieren, ſegeln(d. i. laviren), legten auch kaum 20 Meilen zuruͤck; ſpaͤter jedoch aͤnderte ſich der Wind. Im Voruͤberſegeln ſahen wir die Inſel Cephalo⸗ nig, welche zweimal groͤßer, als Corfu iſt. Denn
ſie hat 140 Meilen im Umkreiſe, waͤhrend jene nur 1o
Meilen hat. Sie liefert Oel, rothen Wein, vortreff⸗ liche Muskaten, und korinthiſche Roſinen, mit wel⸗ chen die Einwohner ſehr vortheilhaften Handel trei⸗ ben. Ihr Hafen iſt groß und faſt allſeitig geſchloſſen, jedoch ohne guten Ankergrund. Am Eingange des Hafens liegt das Dorf Luxuri, wo durch den Ro⸗ ſinen⸗Handel ſehr bereicherte Kaufleute wohnen.
Gegen Morgen iſt noch ein anderer Hafen, wo wir landeten, als wir von Zante nach Venedig zuruͤckreiſten. Er heißt Pescarda, und taugt nur fuͤr kleine Schiffe. Man ſieht allda die Spuren eines Dorfes, von welchem aber nichts, als eine Kirche uͤbrig iſt, bei der ſich Caloier, oder griechiſche Moͤnche aufhalten.
14) Sehr nahe bei Pescarda liegt die Inſel Thiaki, welche von Cephalonien nur durch ei⸗ nen engen, 3 bis 4 Meilen breiten Arm des Meeres geſondert iſt; weswegen ſie auch das kleine Cepha⸗ lonien genannt wird. Wegen der Aehnlichkeit des Namens halten einige ſie fuͤr das alte Ithaka, wel⸗
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