Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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der Vorſtadt Caſtrati, welche ziemlich groß iſt, und mehre alte Inſchriften hat. Wir beſuchten hier meh⸗ rere Prieſter, die durch ihre gelehrten Werke beruͤhmt ſind und reiche Bibliotheken hatten. Bei einem ſol⸗ chen ſahen wir ein noch ungedrucktes Manuſeript, ei⸗ uen Commentar des Origines. uͤber das Evange⸗ lium des heil. Johannes, und die Reden des heil. Ephraͤm anhaltend. Der Beſitzer dioſer Manuſeripte

war der Vorſteber einer Kirche, Namens Panagia

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(Aberheiligen Kirche) von Pglaͤop oli, welche Kir⸗ che, wie wir aus Inſchriften uͤber dein großen Portale erſahen, von dem Kaiſer Jovian, welcher der chriſtlichen Religion zugethan war, erbaut wuͤrde. Dhen. Wanen Palaͤopoli, welchen dieſe Gegend führt, bedeutet alte Stadt. Ehemals ſtand wirk⸗ lich eine ſolche da, die groß und herrlich geweſen ſeyn muß, was der Marmor, der hier in großer Menge ausgegraben wird, beweiſet. Sie lag auf einer Halb⸗ inſel, woher ſie auch den andern Namen Cherſe⸗ polds erhalten haben mag; ſie hatte auch einen Ha⸗ fen, indem mau noch die Oeffnung ſieht, worin die Kette, mit welcher man den Hafen ſchloß, feſtgemacht war. Jetzt hat derſelbe nur fuͤr kleine Barguen Grund genug. Die Stadt Corfu hat uͤber 20000 Eintpoh⸗ ner, die Inſel, die an Wein, Oliven, Cedern und Limonien ſehr fruchtbar iſt, gegen 60,000.

Am 4. Auguſt 161s lichteten wir die Anker vor Corfu, und ſegelten mit Suͤd⸗Oſt⸗Wind ab, wel⸗