Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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liegt eine Feſtung auf einer Anhoͤhe. Sie gehoͤrt zur Stadt, und hat 4 Baſteien, welche aber weder vollen⸗ det, noch regelmaͤßig ſind. Dieſes Fort iſt unbedeu⸗ tend, dagegen iſt vorzuͤglich das Fort Cliſſa, vor welchem man vorbei ſegeln muß, wenn man aus der LTuͤrkei nach Spalatro gelangen will.

Der Thurm von Spalatro war ehedem ein kleiner Tempel in der Mitte des Palaſtes Dioele⸗ tian's. Er iſt von Außen achteckig, von Innen rund, und ganz aus ſchoͤn gehauenen Steinen erbaut. In⸗ wendig zieht ſich unter dem Gewoͤlbe ein Gang her⸗ um, der auf s korinthiſchen Saͤulen aus Porphir ruht; eben ſo zieht ſich auch von Außen in der Mitte ſeiner Hoͤhe ein Gang herum, der mit gehauenen Steinen bedeckt iſt, und auf s korinthiſchen Marmor⸗ ſaͤulen ruht. Dieſe. Kirche, deren Gaͤnge mit verſchie⸗ denem Schnitzwerke verziert ſind, und mit mehren andern Tempeln in Verbindung ſtand, verraͤth einen guten Meiſter, jedoch iſt das Ganze nicht aus den Zeiten der erſten Kaifer. Nachdem dieſer heidniſche Tempel zu eiller ehriſtlichen Kirche verwendet worden iſt, hat man ihn, um einen Chor zu erhalten, durch⸗ gebrochen, und dadurch bewirkt, daß etwas Licht ein⸗ faͤllt. Denn zuvor hatte er kein Licht, außer das, weiches durch die Thuͤre einſiel. Die Heiden bauten üͤberhaupt faſt alle ihre Tempel finſter, damit die ſterb⸗

lichen Augen die Heiligthuͤmer der Goͤtter nicht ent⸗