Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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welche von reichen Schiffern bewohnt wird, und S. Peter von Nembo.

3) Nach Zara kommt man durch einen großen und ſchoͤnen Meerkanal, welcher zwiſchen den Inſeln und dem feſten Lande iſt. Als unſere Galeeren anlangten, wurden ſie mit dem Donner der Kanonen und Mous⸗ queten begruͤßt, was zur Ehre des Geſandten geſchah, der, als er ausſtieg, auch ſogleich von Abgeordneten empfangen, und in den Palaſt des Generals von Dalmatien gefuͤhrt wurde. Dieſer bewirthete ihn herrlich, und fuͤhrte ihn nach der Tafel in der Stadt herum, wobei er ihn jedoch nicht zur Rechten gehen ließ, weil ein neuer Geſandter ſeine Wuͤrde nicht eher erhaͤlt, als bis er zu Adrianopel geweſen, und von ſeinem Vorfahrer eingeſetzt worden iſt. Wir ſtie⸗ gen in dem einzigen Wirthshauſe daſelbſt ab, wo wir aber gar keine Bequemlichkeit fanden, was in dieſen Gegenden uͤberhaupt der Fall iſt; weßwegen man wahr⸗ lich des Wohllebens wegen nicht hieher reiſen darf. Aus dieſer Noth half uns ein Empfehlungsſchreiben an den Kommandanten von Zara, einen venetiani⸗ ſchen Adeligen: denn dieſer empfing uns, als wir ihm

daſſelbe einhaͤndigten, nicht nur ſehr hoͤflich, ſondern

lud uns auch auf den Abend ein, ließ waͤhrend des Abendmales unſer Gepaͤcke aus dem Wirthshauſe ho⸗ len, und uns Zimmer in ſeinem Palaſte anweiſen. Die Stadt liegt eben, auf einer Halbinſel, wel⸗ che durch eine Erdzunge, die da ſie nur 24 oder 25