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in einigen Tagen nach Konſtantinopel reiſen wuͤrde. Einer von uns, ein adeliger Englaͤnd er kannte ihn, und wußte es dahin zu bringen, daß wir mit ihm reiſen durften.
Den 20. Junius 1617s6 ließ er uns melden, daß er abreiſen muͤßte, weßwegen wir uns alle ſogleich auf einer ſeiner Galeeren einfanden. Um Mitternacht wur⸗ den die Segel aufgezogen; der Wind ging ſo leiſe, daß man kaum merkte, ob man fortfahre. Demohnge⸗ achtet kamen wir den andern Morgen an die Kuͤſte von Iſtrien, wo wir um 10 Uhr Vormittags vor dem Hafen S. Andreas, auf welchem ein Franzis⸗ kaner⸗Kloſter in einer aͤußerſt angenehmen Gegend ſteht, die Anker auswarfen. Von Venedig his hie⸗ her rechnet man gegen 24 Meilen.
1) Rovigo iſt eine kleine Stadt, welche nahe an der Inſel S. An dreas auf einer Halbinſel liegt. Ihre Umgegend iſt ſehr fruchtbar an Oliven und Wein, welcher ſehr gut iſt, was ich fuͤr die Urſache des Hin⸗ kens ſo vieler Leute dieſer Gegend halte. Denn der ſtarke Wein iſt der Vater und die Amme der Gicht
und des Podagra.
Feierlichkeiten des Vizekoͤnigs Eugen beſtimmt;
im Herbſte 4821 waren ſie noch im Zeughauſe
kunffden. S. Jgecks Beſchreibung von Ve⸗ 1*


