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ein Luſthaus des Kaiſers Hadrian gewefen iſt. Alte Beſchreibungen berichten, daß Kaiſer Hadrian bei ihm die beruͤhmteſten Gebaͤude der Welr nachgeahmt habe; was jedoch die Ruinen nicht beſtaͤtigen. Von hier ſetzten wir unſere Reiſe fort, ließen den See von Regilla zur Linken liegen, und kamen nach Fres⸗ egti. 3
Dieſes war ehedem des Lucullus Landhaus, iſt aber nun eine kleine Stadt mit Gaͤrten und Palaͤſten. Sehenswerth ſind einige Landhaͤuſer, beſonders Bor⸗ gheſe, Aldobrandini ꝛc. mit herrlichen Gaͤrten. Wir nahmen uns hier einen Wegweiſer, der uns die Ueberbleibſel des alten Tuse ulum, des Landhauſes Cicero's, das 2 Meilen oben an der Spitze eines Ge⸗ birges liegt, zeigen mußte. Um Rom hat man auf dieſem Landhauſe die ſchoͤnſte Ausſicht. Ohne uns von den Annehmlichkeiten und Luſtbarkeiten der Stadt Freseati hinhalten zu laſſen, reiſten wir durch das große Dorf Marini, das ehemalige Gut des Ma⸗ rius, zu dem 4 bis s Meilen entfernten Kaſtell Gan⸗ dolfe, wo die Paͤbſte einen Palaſt haben. Es hat eine ſehr ſchoͤne Ausſicht auf den See Albano laͤngs deſſen wir unſeren Weg nahmen, und dabei nach dem Orte, wo Alba Lon ga geſtanden haben ſoll, ſahen. Dieſer Ort an dem nun ein Kloſter ſteht, wo man bis⸗ weilen bei dem Nachgraben Ruinen dieſer beruͤhm⸗
8 Stadt findet, liegt zwiſchen der See und dem Ge⸗ irge. 5


