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ren Weg nach Rachidi oder Rofette, einer Stadt an der erſten Muͤndung des Nils, an der ſoge⸗ nannten Kanopiſchen gelegen. Einſt hieß dieſe Stadt Metelites. Unſere Reiſenden wollten nach Kairo, der. Hauptſtadt Aegyptens; allein ſie erfuh⸗ ren, daß dort die Peſt wüthe, und deshalb aͤnderten ſte ihren Reiſe⸗Plan.— Die Fruchtbarkeit des Nilſtroms iſt ſo bekannt, wie uberhaupt die Frucht⸗ barkeit des ganzen Landes. Gebaude und Wohnun⸗ gen ſind orientaliſch wie in Perſien und Pala ſt i⸗ na, meiſtens aus Ziegelſteinen und ohne Daͤcher. Nur in Alexandria ſind die Gebaͤude meiſtens aus Quadern. Die innere Einrichtung derſelben kann weniger interefſiren. Eigenthuͤmlich iſt die Ein⸗ richtung der Poſten in dieſem Lande, welche durch Kamele und Dromedare ihre Schnelligkeit erhaͤlt. Die Sprache der Bewohner iſt gewöhnlich tuͤrki ſch oder arabiſch. Die Bewohner ſind ein Volk, wel⸗ ches Niemanden ähnlicher ſieht, als den Zigeu⸗ nern; ſie gehen aͤrmlich und ſchlecht gekleidet, be⸗ duͤrfen auch nicht gerade viel⸗ wegen des warmen Cli⸗ mas, und eſſen ſehr ſpaͤrliche Koſt. Im Uebrigen ſind ſie ſchamlos, viehiſch, der Vielweiberei ergeben, und unerfahren in Küuͤnſten und Wiſſenſchaften. Nachdem nun Sch weigger mit ſeinen Reiſe⸗ Gefaͤhrten in dem Hafen Pikeria eine Zeit ſtill gelegen, ſetzte er, von einem Dolmetſcher begleitet, ſeine Reiſe weiter fort den 20. April. Am 26. fa⸗


