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dieſe Maaße ſind von Schweigger nach Herodot angegeben, und 32 Stadien machen eine deutſche Meile.
Der Umkreis von Konſtantinopel iſt bedeu⸗ tend. Von den Sieben Thuͤrmen gegen Weſt bis an den Hafen, bedarf man 1 Stunde, von da bis zum Serail und von da auf dem Waſſer bis wie⸗ der an die Sieben Thuͤrme drei Stunden. Die Stadt hat 19 Thore, welche, da ſie aus Gyles Beſchreibung des Bosphorus bekannt ſind, hier übergangen werden. Rings um die Stadt führt ei⸗
ne Mauer, welche gegen Weſt eine dreifache iſt, viele Zwinger und Thuͤrme hat. Die Gebaude in der Stadt ſind ſchlecht und liederlich, meiſtens nur mit Lehm verkuͤttet, niedrig, wenig hell. Nur die Ge⸗ baͤude der Reicheren und Vornehmen ſind etwas beſ⸗ fer; doch kommen ſie weder deutſchen noch italieni⸗ ſchen Gebaͤuden gleich. Die Haͤuſer der Paſcha ſind groß und mit Mauern umgeben. Im Innern ſind ſie oft eben ſo liederlich ausgeſchmüͤckt, doch gilt die⸗ ſe Bemerkung nicht für alle: denn in einigen ſah Schweigger große Pracht, beſonders an Teppichen und vergoldetem Laubwerk.
1. Das Serail: diefer Palaſt, die Reſidenz des Sultans, iſt an dem angenehmſten Orte der Stadt, und hat eine ſchoͤne Ausſicht auf den thra⸗ ziſchen Bosphorus und den Pontus Enxi⸗ nus. Der Umfang des Serails iſt uͤber teutſche


