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kich. Spaͤter traf er mit Hanns Auern, einem
kaiſerlichen Hofbeamten und Oberſten an der Croa⸗
ten⸗Grenze in einem Gaſthauſe zu Wien zu⸗ ſammen. Man ſprach von Konſtantinopel. Schweigger ließ ſeine Luſt dahin merken, und von dem genannten Oberſt gelegentlich empfohlen, reiſte er als Geſandtſchafts⸗Geiſtlicher mit dem Freiherrn Joachim von Sinzendorf, welcher den Freiherrn von Sonnegh und Preyburg ab⸗ löͤſfen ſollte, nach Konſtantinopel den 40. No⸗ vember 1576. 8
Die Reiſe von Wien ging den gewöhnlichen Weg zu Waſſer nach Preßburg, und von da, ſchon unter Begleitung einiger Naſſaden(mit Sol⸗ daten⸗ meiſtens tuͤrkiſchen, bemannte, zum Schutz gegen einen feindlichen Angriff dienender Schiffe) nach der Feſtung Comorra. Unterhalb dieſer ward
der Geſandte von den Tuͤrken empfangen, weiter
geleitet, nach Gran oder Strigonio, einſt Iſtri⸗ polis genannt. Daſelbſt wurde gelandet, um dem dortigen tuͤrkiſchen Beg aufzuwarten, und die Geſchenke des Kaiſers zu bringen, damit dieſer Grenzfuͤrſt dem teutſchen Reiche an der Grenze kei⸗ nen Schaden ſtifte durch Raub und Pluͤnderung, welche die Türken oft willkührlich gegen den Frie⸗ denstractat zu unternehmen wagten. Waͤhrend dieß geſchah, verzehrte Schweigger mit den am Stran⸗ de die Schiffe des Geſandten ewachenden Tuͤrken


