Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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daraus von mir gefertigte Auszug ebenfalls als eine Ergaͤnzung des Auszugs aus Stephan Gerlach' s Tagebuch anzuſehen. Was dieſer in ſeinem Tagebu⸗

Martin Cruſius zu Tübingen, gab die Le⸗ 3 8 bens⸗Beſchreibung von Sal. Schweigger zu Leipzig 1589. 8. in lateiniſcher und griechi⸗ ſcher Sprache heraus, aus welcher wir Folgen⸗ des mittheilen. 1

Sal. Schweigger oder zu oͤftern Schwei⸗ cker, geboren in Haigerloch oder Sulz am Neckar 1554, 19. Juni 1572 auf der Univerſitaͤt Tuͤbingen immatrikulirt zur Theologie und Phi⸗ . lologie 1576 reiſte er ab; 1581 im September uͤherraſchte er ſeinen Lehrer Cruſius mit wich⸗ tigen Schreiben aus Roſetta in Aegypten, kam 20. October d. J. ſchon nach Augsburg, 10. November nach Tuübingen, und 17. Novem⸗ ber nach Sulz zu ſeiner Mutter zuruͤck. 1583 wurde er Pfarrer zu Grötzingen, 1589 zu Wil⸗ hermsdorf, nach einiger Zwiſchenzeit von Be⸗ rufsloſigkeit 5. Juli 1605 Prediger an der Frauenkirche zu Nürnberg, in welcher Eigen⸗ ſchaft er ſo heftig gegen die Papiſten und Kal⸗ viniſten ſich aͤußerte, daß ihm 1611 von dem zu Nuͤrnberg anweſenden kurfuͤrſtlichen Kollegium ein ſtarker Verweis unter Androhung der Dienſt⸗ Entſetzung zukam. Er ſtarb 21, Juni 1622. Außer ſeiner Reiſe⸗Beſchreibung lieferte er eine teutſche Ueberſetzung des Koran's, und eine ita⸗ liſche jenes Katechismus, welchen der Herzog von Wuͤrtemberg 1582 für die chriſtlichen Scla⸗

Bambergiſche Zeitgenoſſe und große Gelehrte,