Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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frübzeitig von Chriſten bewohnten Stadt, iſt der Lu⸗ paterſee mit der Inſel Apolloniada und einen Metropolitanſitze. Von hier kamen die Reiſenden über drei ſchlecht gebaute und armliche griechiſche Doͤrfer Conſtantinati, Typota, und Theo⸗ doro, von Berg zu Thal nach Pru ſa oder Pru⸗ ſia. Dieſe alte Handelsſtadt liegt in einem ſchö⸗ nen Thal, zum Theile am Fuße des großen und hohen Olympos, welchen Berg die Tuürken den Monchsberg nannten. Dieſer Berg hat oben zwei Buͤhel und oft Schnee. Unten iſt er mit Luſt⸗ häͤuſern faſt beſät, auch mit tuͤrkiſchen Begraͤbniſſen; oben iſt er kahl und felſig. Unten hat er herrliche Waldung und viele Anmuthigkeiten. Die Stadt Pruſa ſelbſt hatte ſchöne Haͤuſer, große und herr⸗ liche Gaͤrten und Plaͤtze, anſehnliche Kirchen, und andere große und huͤbſche Gebaͤude, auch warme und gut eingerichtete Baͤder.— Hier endet dieſe Reiſe im Tagebuch, und man findet darüber nichts weiteres. Wayhrſcheinlich begab ſich der Reiſende wieder nach Konſtantinopel.

Bis hieher habe ich das im Auszuge mitgetheilt, was der Tagebuchſchreiber ſelbſt von Oertlichkeiten des Landes und der einzelnen Stäͤdte, in die er kam, geſehen hat. Ich will nun zunaͤchſt hier noch dasjenige anknuͤpfen, was er von Staädlen und der⸗ gleichen, zum Gebiete der Tuürkei damals Gehoͤri⸗ gen, erfahren hat. 3