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chenwaldung, dazwiſchen durch Thaͤler, theils auch durch gebaute und theils durch ungebaute Felder hindurchfahrend, gelangte man bald nach Botad⸗ ſchin. Dieſer Ort war von Raitzen bewohnt, und lag in einem ſehr ſchönen Thale.
Auf einem ahnlichen Wege über Berg und Thal nach dem ſchoͤnen Flecken Jokodna gekommen, zog die Geſandtſchaft den 23. Juli die anmuthig gelegenen Flecken Spahigay und Baratſchin vorbey, nach der mauernloſen aber vortrefflich gelegenen Stadt Niſſa, wo es ſchon reife Melonen gab. Unter der Einwohner⸗ ſchaft dieſer Stadt fand Gerlachdie Tuͤrken ſtark und groß, die Tuͤrkinnen dagegen zaͤrtlicher und in Non⸗ nengewänder gekleidet, die Raitzenfrauen unreinlich in bloßen Hemden umberlaufend. Von hier ging die Reiſe durch faſt unwegſame Waͤlder und über hohe Berge nach dem ſchön umbugelten kleinen Dorfe
Gurizevme, wo die Raitzen ſchon etwas rein⸗ licher ſind, und ihre Frauen den Kopf, Ohren und Naſen mit Gold, Silber und Muſchein ſchmücken. Durch eine fruchtbare, abwechſelnd hügelige und wie⸗ der ebene Gegend, gelangte man von da uͤber meh⸗ rere Orte binweg nach Philippopolis und von da nach Selimbria. Dieſes letzte Staͤdtchen liegt auf einem Feiſen am Meere, und war meiſt von Grie⸗ chen bewohnt.
Den 6. Auguſt 1573 hatte man zur Rechten das


