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Gefahr retteten ihn die perſiſchen Reiter. Bald dar⸗ auf wurde er von den perſiſchen Geſandten empfan⸗ gen. Auf ihre Frage um die Urſache ſeiner Ankunft, erzaͤhlte er den Streit mit ſeinem Vater und Bru⸗ der und flehete ihre Huͤlfe an. Die Perſer aber ſuch⸗ ten ſeine Krieger in verſchiedene Dörfer zu verthei⸗ len, uͤberſielen in Menge die einzelnen Soldaten, ermordeten ſie, und pluͤnderten ihre Habe; Baja⸗ zeth ſelbſt wurde waͤhrend der Tafel in Feſſel ge⸗ legt, und ſeine Kinder gefaͤnglich eingezogen. Nach meiner Anſicht könnte hieraus ein langwieriger Krieg entſtehen, welches ich auch vom Herzen wuͤnſche; weil Bajazeth's Gluͤck oder Unglück einen großen Einfluß auf unſere Geſchäfte haben können, weil die Tuͤrken ſich nicht getrauen, mit uns Krieg anzufan⸗ gen, bevor Bajazeth's Empoͤrung gedämpft iſt. Ich werde mich daher mit den Tuͤrken in keine Un⸗ terhandlungen einlaſſen, wiewohl ſie mich taͤglich an⸗ treiben, an Eure Majeſtaͤt ein Schreiben abzuſchik⸗ ken, weil ſie mich durch falſche Nachrichten von Eu⸗ rer Majeſtaͤt zu hintergehen ſuchen. Ich halte es füͤr das beſte, alles in altem Stande zu laſſen, und dem Ausſchlage der Zukunft zu uͤberlaſſen. Wie⸗ wohl ich alle Schuld, das Schreiben nicht abgeſchickt zu haben, werde auf mich nehmen muͤſſen. Sollten die Streitigkeiten nicht zu Ihren Gunſten ausfallen, ſo wuͤrde ich mich dieſer Schuld leicht entledigen, im Gegentheile mich durch paſſende Eutſchuldigung


