tiochien, welche an einem großen See, wahrſchein⸗ lich an dem ehemaligen Meandriopolitiſchen See, liegt. Die Stadt fand Belon groß wie Kon⸗ ſtantinopel und ſchoͤn, von Griechen, Armeniern, Inden und Tuͤrken bewohnt, und mit reichlichem Quellwaſſer verſehen. Die Berge in der Naͤhe der Stadt trugen Eichen, Alinternus, Andrachnen, Sta⸗
chaiden, und Scharlach⸗Stauden. Vor den Thoren der
Stadt waren viele Platanen.
Als man Antiochien verlaſſen, zogen die Rei⸗ ſenden eine Strecke uͤber den Orus an Bergen hin, durch fettes Land nach dem Dorfe Sarameli, wel⸗ ches am Fuße eines zum Amanus gehoͤrigen Berges liest. Nun fuͤhrte der Weg nordoͤſtlich an der Seite der Berge hin, auf den hoͤchſten Gipfel des Amanus wo man nach einem ſechsſtuͤndigen Steigen ankam. Der Amanus traͤgt Cedern wie der Libanon, Erd⸗ beerbaͤume, Alaternus*), Lorbeer, Myrrhen, Thyme⸗ lea**), Chamelega, und Kellerkraut. Vom Ama⸗ nus wendeten ſich die Reiſenden nach dem Ufer des Iſſiſchen Meerbuſens(des Meers von Pam⸗ philien) zuruͤck, welches an den Fuß des Amanus anſpuͤlt, und Cilieien begrenizt. Man umzog den
*) Ramnus Alaternus L. **α) Thymelaea ciliata L.
ſenden Orus nach zwei Tagereiſen in die Stadt An⸗


