Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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bei zwiſchen Morgen und Mitternacht hinziehend, ſah man rechts nur unfruchtbare Felder, links das frucht⸗ bare vom Nil bewaͤſſerte Land mit Doͤrfern, Waͤl⸗ dern von Feigen und Palmenbaͤumen. Mau kam in das Dorf Salatia. Hier fand man Ziegen, Huͤh⸗ ner, Gerſte, Wein und andere Lebensbeduͤrfniſſe. Weil die Gegend, welche man nunmehr durchziehen mußte, von Raͤubern ſehr unſicher war, ſo nahmen die Rei⸗ ſenden zu ihrer Janitſcharen⸗Eskorte noch bewaffnete Araber, und ſo zog man weiter fuͤnf Stunden durch unfruchtbares Feld; daun durch ſchlechte Wege nach dem Dorfe Belba, nicht weit vom mittellaͤndiſchen Meere, in der Gegend von Palmira zwiſchen Aegypten und Syrien, zwei Tagereiſen von Sa⸗ latia. Von Belba zogen die Reiſenden laͤugs dem mittellaͤndiſchen Meere hin, dann oͤſtlich, rechts die Gebirge von Sinai laſſend, am Meere wieder, an die Grenze des fruchtbaren Theils von Palaͤſtin g. Zwiſchen Belba und Gazaro, der erſten judaͤi⸗ ſchen Stadt, fand man Brach felder, ſah mancher⸗ lei Voͤget, Sakerfalken, aͤgyptiſche Habichte, Bon⸗ drons, mancherlei Pflanzen, z. B. Meerzwiebeln, Thabsia, Bergpoley und Hastula regia. Manj kam auch durch Waͤlder, welche mit Getraide und Huͤlſen⸗ fruͤchten gut angebaut waren.

Gaza ro, mauernlos, liegt fruchtbar. Es gibt daſelbſt Feigen, Oliven, Aepfel, Granaten,