———
5⁵
Von einer behauptete man ſogar, daß ſie waͤhrend des Baechus⸗Feſtes weinartig ſchmecke. Die Androſer ver⸗ banden ſich zuerſt mit den Perſern nach deren Einfalle. Aus Ehrgeitz, oder um ſich fuͤr die allgemeine Ange⸗ legenheit zu raͤchen, nahmen die Athener dieſe Inſel in Beſitz; allein die Perſer bemaͤchtigten ſich derſelben vom Neuen. Sie gerieth ſpaͤter in die Gewalt Ale⸗ rander's, Antigone's, Ptolomaͤus, Attalus als Koͤnig von Pergamus, und endlich der Ruͤmer, welche ſich auf eine letzte Willens⸗Verfuͤgung dieſes
„Fuͤrſten beriefen.
2) Tenos, nordweſtlich von Telos, hatte einen heiligen Hein, einen herrlichen Tempel Neptun's, welcher von mehren großen Gebaͤuden umgeben war, viele herrliche Quellen, welche aus den Gebirgen ſpru⸗ deln, und vortrefflichen Wein. Die Einwohner waren zwar ſehr maͤchtig und tapfer auf dem Meere: doch getrauten ſie nicht, ſich der Macht der Perſer zu wi⸗ derſetzen; ſie ergaben ſich dem Terxes, ohne den ge⸗ ringſten Widerſtand zu leiſten. Sie theilten zuletzt
das Schickſal der Bewohner von Andros.
3) Mykonos, oſtwaͤrts von Delos, wenig fruchtbar, nur beruͤhmt durch ſeine Feigen, Ziegen und Weinberge. Die Einwohner werden entweder durch Eigenheit des Waſſers, oder durch die Rauheit des Clima's ſchon im 20— 25 Jahre ganz kahl. Pli⸗


