Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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bald in der Gewalt der Dorier. Die auf einer An⸗ hoͤhe beſindliche Burg hieß Aero⸗Korinth. Nach⸗ dem die Stadt lange Zeit des hoͤchſten Flores ſich er⸗ freut hatte, wurde ſie 146 Jahre vor Chriſtus durch den rom ſchen Feldherrn Mumm ins eingenommen und verbrannt. Julius Caͤſar ließ ſie wieder er⸗ bauen. Die Landenge iſt nicht breit; deßwegen be⸗ muͤhten ſich Demetrius, Herodes Atticus, Zulius Caͤſar und Neyro ſie zu durchbrechen, um eine Verbindung der Meerbuſen herzuſtellen; allein Je⸗ dem ſtellten ſich unuͤberſteigliche Hinderniſſe entgegen. In dieſer Provinz herrſchten Koͤnige viel ſpaͤter, als in anderen; zuerſt wurde ſie von den Argiern unter⸗ jocht, dann von den Koͤnigen zu Mycen. Man nennt Siſyphus als den Begruͤnder der Mo⸗ narchie 4376 Jahre vor Chriſtus. Nach der Ariſtokra⸗ tie erhoben ſich die Tyrannen Cypſeles und Pe⸗ riander, obſchon der letzte unter die 7 Weiſen Grie⸗ chenlands gezaͤhlt wird. Endlich 582 wurde Korinth als Republik erklaͤrt, von welcher Zeit ſie in den An⸗ gelegenheiten Griechenlandes eine ſehr ehrenvolle Rolle behauptete. Sie iſt der Stapelort zwiſchen Aſien und Europa; weßwegen die Magazine ſtets mit Produkten aller Art gefuͤlt ſind. Die Frauenzimmer ſind ſebr ſchoͤn; daher auch die Fremden gewoͤhnlich von den Buhlerinnen zu Grunde gerichtet werden. Dieſe duͤr⸗ fen jedoch dem Feſte der Venus, welches die ehrba⸗ ren Frauen feiern, nicht beiwobnen. Philo, einer