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als fruchtbares Gebiet. Ihr wichtigſter Fluß iſt der Aſop, von welchem die Einwohner aus Unwiſſenheit behaupten, daß er in Aſien an eben dem Platze ent⸗ ſpringe, wo der große Maͤan der ſich in das Meer ergieße. Er ſollte unter der Erde fortlaufen, um ihr Land wieder zu befeuchten. Die Stadt Sieyon wurde durch Erdbeben oͤfters ſo erſchuͤttert, daß der groͤßte Theil der oͤffentlichen Gebaͤude einſtuͤrzte. Die Begraͤbniſſe waren außer der Stadt. Die Religion und Sitten der Einwohner waren von jenen der Grie⸗ chen nicht verſchieden. Die Kuͤnſte bluͤhten zu einem hohen Grade unter ihnen, beſonders die Bau⸗ und Bildhauerkunſt, welche beide durch die eigene Maler⸗ ſchule ſehr gehoben wurden. Unter den Koͤnigen, wel⸗ che daſelbſt herrſchten, verdiente Orthagoras we⸗ gen ſeiner Maͤßigung eine beſondere Belobung; ihre Regierung begann 1773 vor Chriſtus unter Egialeus, 1129 kam ſie an die Heracleer, und ſpaͤter uͤbten die Prieſter des Apollo die Gewalt aus. Von der Zeit Alexander's verlor Sieyon ihre Groͤße und ihren Wohlſtand, noch mehr unter den Roͤmern. Schon Pauſan ias ſchildert die Einwohner als ſehr arm und elend.
XV. Nach dieſem Geſchichtſchreiber erhielt Ko⸗ rinth ſeine Benennung von dem Sohne Mara⸗ thons gleiches Namens; allein weit eher von den vielen Gebirgen der nicht fruchtbaren Landſchaft. Dieſe Stadt hante viel praͤchtige Denkmaͤler, und war ſehr


