Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Pracht gefeiert wurden, immer aus der Familie von Sumolpes genommen werden muͤßten. Eine beſon⸗ dere Belehrung uͤber dieſe Myſterien theilte ſchon Ovid im IV. Buche trauriger Ereigniſſe mit. Der zweite Archont hatte den Vorſitz bei den Feſten, welche mehre Tage dauerten, unter welchen der ſechſte der glaͤn⸗ tendſte war. Die großen und kleinen Myſterien wur⸗ den alle Jahre gefeiert; letztere 8 Monate vor den er⸗ ſteren in einem kleinen Tempel bei Athen. Die Ein⸗ weihung in die Myſterien gewaͤhrte große Vortheile; ſie fand unter beſonderen Zeremonien ſtatt. Wer die Ordnung dabei ſtoͤrte, wurde mit dem Tode geſtraft, oder zu ſchweren Geld⸗Strafen verurtheilt.

3) Marathon, gegen Nord von Athen, lag in einer Ebene, welche ſich bis an das Meer erſtreckte. Hier wurden 100,000 Fußgaͤnger und 10,000 Reiter Perſien's von 10,000 Athenern unter der Anfuͤh⸗ rung des Miltiades 490 Jahre vor Chriſtus geſchla⸗ gen, zur Zeit des Pauſanias ſah man noch das Grab der Truppen, welche in dieſem Kampfe fielen; auch der Sieger wurde ſpaͤter dahin begraben. Deß⸗ wegen erhielt ſich lange der Glaube, daß die Seelen der daſelbſt Begrabenen jede Nacht ein großes Getoͤſe machten. Man behauptete auch, dem Herkules ſei hier der erſte Altar errichtet worden.

Der attiſche Dialekt war jener der beliebteſten Schriftſteller, durch welche er ſich verewigte. Die

Athener widmeten ſich faſt taͤglich dem Goͤtterdienſte.