Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

jeder Hinſicht Vorzuͤge vor allen anderen hatten; ſo koͤnnten wir glauben, ihr Land ſei von außerordent⸗ lichem Umfange geweſen. Allein dieſes war nur mit Neapel zu vergleichen, wenn man Sizilien dazu rechnet, damit es dem Pelopones entſpricht. Zwar bat Griechenland von Creta an, einen Raum von s Graden in der Breite, welche faſt 200 Stunden ausmachen; allein man muß viel davon abrechnen, wenn man nur die Oberfaͤche ihres Landes in An⸗ ſchlag bringen will. Wie es jetzt einen Theil der eu⸗ ropaͤiſchen Tuͤrkei bildet, ſo erſtreckt es ſich gegen Suͤd des europaͤiſchen Orients wie eine Halbinſel. Der TCheil des mittellaͤndiſchen Meeres, welcher ſeine Kuͤſten gegen Morgen beſpuͤlt, wurde das aͤggeiſche Meer, wegen der darin befindlichen Huͤgel, Felſen und kleinen Inſeln oder verborgenen Klippen genannt. Nur durch Verunſtaltung des Wortes Egio⸗Pela⸗ gos iſt der Name Archi⸗Pelago entſtanden. Der andere Theil des mittellaͤndiſchen Meeres, welcher Griechenland gegen Abend beſpuͤlet, wird das jon i⸗ ſche Meer genannt. Dieſe beiden Meere bildeten ehemals um Griechenland ſehr viele Meerbuſen, de⸗ ren vorzuͤglichſte ſind: 1) Korinth oder Lepanto, 2) Cypariſſa oder Arkadien, 3) Meſſenuia oder Koron, 4) Lakonien oder Colochina, 5) Argolien oder Napoli, 6) Saron oder En⸗ gia, und 1) Saloniki gegen Mazedonien auf der nordoͤſtlichen Seite von Thefſalien. Gegen