ein Liebling von Osman Bey, des damaligen oberſten Befehlshabers der Truppen war Bey von Beneſoef. Als Norden am asſten in die Stadt ging, konnte er ſein Empfehlungs⸗Schreiben an ihn nicht abgeben, weil er eben nicht zu Hauſe, ſondern auf Beſichtigung ſeines Bezirks war. Die Moſcheen von Beueſoef geben ihr ein großes Anſehen. Man ſegelte von hier weiter, ſobald Norden am Borde war. Gerade der Stadt gegenuͤber liegt Beyjadie, ein Platz, der eigentlich nichts weiter war, als der Aufenthalt einer Bande Chriſten, welche alle zur Schande des chriſtlichen Namens, welchen ſie fuͤhren, das Gewerbe von Spitzbuben und Straſſenraͤubern trieben. Nun ſah Norden zur Linken und Rechten am Nil⸗Ufer viele Ortſchaften, unter welchem Tis⸗ mend, Kombuſch, Neslet, Abonuur, kam am Kammelfelſen, dann an zwei Inſeln, und an dem Schlachtfelde bei Scherona vorbei, welches noch die gewoͤhnliche Wahlſtatt iſt, wenn die Senſ chiaes mit einander in Streit gerathen. Der ſchwoͤchere Theil nimmt ſeine Zuflucht in Ober⸗Aegypten; ſeine Gegenparthei verfolgt ihn dann bis auf dieſen Platz, wo endlich der Streit mit dem Saͤbel in der Fauſt entſchieden wird. Der Weg ging jezt an den Ortſchaften Giendi, Gees, I Ect tai, Kufr, Be⸗ nenhammed, Samalund, T Teir,(Deiir), Sohorra u. a. m. vorbei. In Teir ſah man Ue⸗ berbleibſel, eigentlich Spuren einer alten Stadt, die
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


