Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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die Barke mit einem gelinden Nord⸗Weſtwinde wei⸗ ter ſegeln; dieſer hielt auch nicht lange an. Man mußte die Zuflucht wieder zu dem Taue nehmen, und das Schiff dadurch forziehen laſſen. Dies waͤhrte bis Mittag, wo der Wind ſo ſtark wurde, daß er das Schiff nicht allein weiter trieb, ſondern auch die Se⸗ gelſtange am Hintermaſte zerbrach. Dieſer Zufall ver⸗ urſachte, daß die Barke zuruͤck nach Salchie ſchiffen mußte. Hier verſah ſich Norden und ſeine Ge⸗ kaͤhrten in der Zeit, da man eine neue Segelſtange machte und aufſtellte, mit Eßwaaren auf einige Tage. Wieder abgeſegelt, ward der Wind nordweſt, und blies ſo heftig, daß man alle Segel einziehen mußte. Nachts legte man bei der Stadt Sauvied Elmaſ⸗ Inub vor Anker. Dieſe Stadt, deren Name ſo viel, als eine Schwemme des Kreuzes bedeuten ſoll, liegt am weſtlichen Nil⸗Ufer, gegen Gieſiret Bar⸗ rakged uͤber, und iſt mit einer Moſchee geziert. Fruͤhe Morgens den 24ſten ſtieg Norden aus, und beſichtigte die falſche Pyramide. Er war anfangs weit davon entfernt, kam ihr aber doch noch nahe ge⸗ nug, daß er ihre Bauart beurtheilen konnte. Nach ſeiner Ruͤkkunft zu Sauvied Elmaflunb beſuchte ihn Muſtapha, der Bruder des Kiaja Osman⸗ Bey. Er beſchenkte die Reiſenden mit 2 Schafen, 30 Huͤhnern, 100 Eiern und einem Korbe voll Brod. Dieſe hingegen gaben ihm Kandia⸗Wein, verſchiedene andere ſtarke Getraͤnke, Scherbet und Kleinigkeiten.