Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ben. Zur rechten Hand lag ihm die goldne Inſel, Gieſiret⸗Edahab, mit einem Dorfe gleichen Na⸗ mens. Ihm gegenuͤber bemerkte man die Stadt Sak⸗ kietmekki, welche mit einigen Doͤrfern umgeben. Als er den Fluß weiter hinauf fuhr, kam er an eino zur linken Hand liegenden Stadt Baſſatiin, wo die Muſelmaͤnner eine Moſchee, die Juden von Kairo einen Begraͤbniß⸗Platz haben. Gerade gegenuͤber am weßlichen Ufer zeigt ſich die Stadt Abunumerus, welche mit einer anſehnlichen Moſchee geziert iſt. Zwei Meilen uͤber Baſſatiin trift man, anderthalb Meilen von dem oͤſtlichen Ufer des Nils, die zwiſchen den Gebirgen liegende Veſtung Ellkallaha an. In erſelben lag eine tuͤrkiſche Beſatzung, und es ſtehet auch eine Moſchee darin. Nichts als ihre Lage macht ſie betraͤchtlich, die Feſtungswerke bedeuten wenig. Be⸗ gruͤßt von dem Koloſſen der Pyramiden, und rechts und links zwiſchen den Doͤrfern Nenabuad(Mana⸗ buad) Mugna, Deir Ell⸗Adovia, Turrag, Mahſarra und einige koptiſchen Kloͤſter hin geſegelt, zeigte ſich jetzt drei Viertelſtunden von der Weſtſeite des Nils, die Stadt Sakarra. Sie iſt nicht allein mit einer Moſchee verſehen, ſondern auch wegen ihres Handels mit den Mumien, welche die Einwohner aus dem Mumienfelde graben, und wegen der dort ſtehenden Pyramiden beruͤhmt. Man trifft auch hier das Labyrinth an, wo man ehedem Voͤgel und andere einbalſamirte Thiere begraben hat. Endlich langte man