Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

387

Haͤndel hat, zu toͤdten, ſo iſt man gewiß auch verlo⸗ ren. Es wird unmoͤglich ſeyn, der Wuth jener zu entgehen, die ſich beeifern den Tod ihres Glaubens⸗ bruders zu raͤchen, und ſich dabei allezeit den Beiſtand des großen Haufens und die Unterſtuͤtzung der Gerech⸗ tigkeit, oder ſoll ich ſagen der Ungerechtigkeit ſelbſt? verſprechen koͤnnen.

Zweiter Theil.

I. Reiſe von Kairo nach Girge.

Norden war genoͤthigt, ſich zu Kairo uͤber 3 Monate aufzuhalten. Die erſte Veranlaſſung gaben die gewoͤhnlichen Hinderniſſe, welche den Fremden von den Landes⸗Einwohnern gemacht werden. Dieſe ſind faſt alle von einem Vorurtheile gegen alle Franken, die ein Verlangen tragen, weiter in das Land zu gehen, und ihnen daher alle verdaͤchtig vorkommen, ja ſogar der Zaubereien beſchuldiget werden. Allein Norden wurde uͤberdem auch noch von 2 andern Hinderniſſen beunruhiget, die ſeine Perſon insbeſondere betrafen. Eine von dieſen Hinderniſſen wuchs ihm aus der Em⸗ poͤrung, welche damals das ganze Land in Unordnung erhielt. Obgleich die Regierung ohne Unterlaß fort⸗ fuhr, allen Rebellen, welcher ſie habhaft werden konnte die Koͤpfe abſchlagen zu laſſen; ſo war es doch leider! nur der Kopf der Hyder. Salem Ca⸗ ehef, der Schwiegerſohn eines arabiſchen Schechs