als auch um den Ueberfaͤllen der Heyducken zu ent⸗
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zuweiſen. Zugleich, ſetzte er hinzu, ſollte ich ihm, da er ſo eben erſt von ſeiner Krankheit geneſen ſei, nicht beſchwerlich fallen, und auf eine Antwort von Soliman warten. Bei meiner Audienz bemerkte ich, daß bei den Tuͤrken die roͤmiſche Sitte, einander Gluͤck zu wünſchen uͤblich, und daß die linke Seite ihnen geehrter ſei, als die rechte.
Als ich meine Geſchaͤfte zu Ofen ſo gut als moͤg⸗ lich beſorgt hatte, kehrte mein Gefaͤhrte nach Wien zurück; ich aber ſchiffte mich auf der Donau ein, und erreichte glucklich Belgrad. Dieſes geſchah, ſowohl um in kuͤrzerer Zeit unſern Weg zuruͤck zu legen,
gehen. Heyducken nennen die Ungarn diejenigen, welche aus Viehtreibern Soldaten, oder vielmehr Raͤu⸗ ber werden. In 5 Tagen machten wir zu Waſſer den Weg, wozu wir auf dem Lande 12 nöthig gehabt haͤtten. Unſer Schiff wurde von au Ruderknechten gezogen; wir ſchifften Tag und Nacht fort, einige Stunden ausgenommen, welche die Schiffsleute zur Erholung benutzten. Ich verwunderte mich ſehr uͤber die Verwegenheit der Türken, welche bei truͤbem Wetter, finſterer Nacht, und bei heftigem Winde immer fortfahren. Wurden ſie von den Winden an das Ufer getrieben, oder ſtieß das Schiff an Stoͤcke und Baͤume, ſo daß man das Zertrümmern deſſelben befuͤrchten mußte, ſo riefen ſie ganz kaltbluͤtig, Alaure, d. i. Gott wird helfen.
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