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ſich halten koͤnnen, ſondern auf die ruhigere Seite von Konſtantinopel, entweder geworfen werden, oder gerne ſelbſt dorthin ziehen.
XIII. Von der Stadt Konſtantinopel.
Man glaubt, daß ſchon vor Pauſanias eine Stadt dort geſtanden, und Ligos genannt worden fei. Auf jedem Fall iſt dieſer Fürſt der erſte Wieder⸗ erbauer davon, ſo wie gewiß iſt, daß ſie von ihm den Namen Byzant erhielt. Sie hatte viele, und widerliche Schickſale zu dulden. Zuerſt wurde ſie von den Athenienſern nach einer langwierigen Be⸗ lagerung erobert, und beinahe zerſtört. Nachdem ſie wieder aufgebaut war, ſiel ſie in die Haäͤnde des römiſchen Kaiſers Severus. Dieſer ließ alle wehr⸗ haften Maͤnner darin umbringen, und die Feſtung von Grund aus zerſtören. In dieſem Zuſtande ſah ſie noch der große Konſtantin. Schon mit dem Baue von Calcedon beſchaͤftiget, entſagte er dem⸗ ſelben nach reiferer Ueberlegung wieder*), und er⸗
*) Es giebt verſchiedene, fabelhafte Sagen, dieſen Umſtand naͤher zu erlaͤutern; wir haben eine derſelben bereits im dritten Baͤndchen unſerer Taſchenbibliotbek, Seite 32, angeführt. Unſer Autor ſetzt unter andern folgendes bei:„Kon⸗ ſtantin fing an, Calcedon zu bauen; es ſchreit aer Zonargs, daß etliche Adlker die


