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lich die großen Bruͤcken nennt. Nachher gelang⸗ ten wir zum Flecken Flora, der am Meere liegt, in einer Gegend, wo eine große Menge Cypreſſen, und andere Baͤume ſtehen. Von hier fertigte der Geſandte einen Boten zu Land nach Konſtantino⸗ pel ab, um ſeinem Sekretaͤr Phöbus, welchen er daſelbſt zuruͤck gelaſſen hatte, ſeine Ankunft anzu⸗ zeigen; es war am 19. September. Dann erreichten wir den Flecken St. Stephani, wo ein guter Hafen, und eine Menge eingefallener Gebaͤude zu ſehen ſind.—
Der Flecken erſtreckt ſich etwas in das Meer hinein, und hat dabei etliche kleine Felſen. Weil trübes Wetter einfiel, landeten wir an, was zu un⸗ ſerm guten Gluͤcke war: denn Regen, und Ungewitter nahm ſo ſehr üͤberhand, daß wir beſorgten, unterzu⸗ gehen.— Nachdem ſich dieſes Ungeſtümm wieder gelegt hatte, ruderten wir fort, und kamen zur er⸗ ſten Ecke der Stadt Konſtantinopel. Daſetbſt iſt ein feſtes Schloß, mit ſieben ſtarken Thuͤrmen. Die Turken nennen es Jadikula; der Schatz des Groß⸗ Sultans wird darin verwahrt. Fortwaͤhrend liegen 300 Mann als Beſatzung darin, die ſie Aſarelis heißen. Ihr Hauptmann wird Disdarga genannt, und ſteht in großen Ehren und Anſehen.
Auf dem Wege zwiſchen dem Flecken, und den
ſieben Thuͤrmen, ſieht man viele Ruinen zerſtoͤrter Gebaͤude; auch findet man daſelbſt einen ſchönen
Steinbruch, deſſen Ausbeute man ſich zu Konſtan⸗


