Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Brunnen, kein Trinkwaſſer, da jenes— in ihren Schöpfbrunnen ſchlecht und ungenießbar iſt. Das zweite der Gaſthäͤuſer liegt in der Mitte der

Stadt, und wurde erbaut vom turkiſchen Kaiſer Ba⸗

jazet, welcher daſelbſt ſein prachtvolles Grabmahl hat. Auch ſieht man einige andere, gar herrliche, tüͤrkiſche Kirchen.

Die Stadt hat keine Ringmauern, ſondern iſt anzuſehen wie ein großer, offener Flecken. Sie hat ſchöne, anmuthige Gaͤrten, mit koͤſtlichen, wohlſchmek⸗ kenden Fruͤchten.

Gegen das Meer ſteht ein hohes Zollhaus, wel⸗ ches wie ein achteckichter Thurm gebaut iſt. Um den⸗ ſelben ſieht man viele Windmuͤhlen. Man muß hier zweifachen Zoll entrichten, fur jede Perſon, ſowohl Maͤnner als Weiber und Kinder. Davon muß der Zoͤllner an den Schatzmeiſter zu Konſtantinopel

jäͤhrlich 90,000 Dukaten abliefern. Man kann ſich

denken, welcher Gewinn uͤberdieß noch dem Paͤchter bleibt.. Die Stadt wird von Juden, Türken und Grie⸗ chen bewohnt. Sie treiben viel Handel, wozu die Lage am Meere vortrefflich und bequem iſt. Sie hat fuͤr ihre Größe eine ſtarke Bevoͤlkerung, weßwe⸗ gen alle Lebensmittel(und anderes) hier ſehr theuer Ind 1 1* 3 Mit gutem Winde ſchifften wir wieder weiter,

und hielten uns fortan immer an das Geſtade von

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