Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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laͤnglich verſehen hatten, ſchifften wir naͤher an die Stadt hin. Dieſe hat ohngefaͤhr 2000 Haͤuſer, und liegt im Mittellaͤndiſchen Meere, ohngefaͤhr 60 Mei⸗ len von Algier, am Fuße eines hohen Berges, auf welchem ein kleines Kaſtel liegt, von welchem eine Mauer bis zur Stadt geht, welche von den alten Afrikanern erbaut worden ſeyn ſoll. Tedelez wird jetzt von einem fröhlichen, leichtſinnigen Voͤlklein be⸗ wohnt, welches ſich faſt einzig auf die Tonkunſt ver⸗ legt. Nebſtdem iſt ihr vornehmſtes Gewerbe die Fi⸗ ſcherei; denn die Baͤche, welche aus dem nahen Ge⸗ birge kommen, führen vortreffliche Fiſche mit ſich. Auch einige Wollen⸗ und Tuch⸗Faͤrberei wird getrie⸗ ben. Tedelez iſt dem Koͤnige von Algier un⸗ terthaͤnig.

Von dort begaben wir uns auf das hohe Meer, und kamen(den 2u. Juli) zur Stadt Gigeri, welche vor Zeiten Aſiſnont hieß. Bei unſerer Au⸗ kunft erhob ſich plotzlich ein ſo ſchrecklicher Wirbel⸗ wind, daß wir kaum noch Zeit hatten, die Segel zu ſtreichen, und dadurch der groͤßten Gefahr zu ent⸗ gehen. Ja eines unſerer kleineren Fahrzeuge, wel⸗ ches an das Hauptſchiff angehaͤngt war, verſank vor unſern Augen, nachdem ſich die Mannſchaft mit ge⸗ nauer Noth zu uns gefluͤchtet hatte.

Dieſe Wirbel⸗Winde, Turbillo oder Winds⸗ braut genannt, entſtehen ſehr plötzlich, und hoͤren eben ſo ſchnell wieder auf. Merkwuüͤrdig iſt, daß

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