Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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in dieſer Zeit manche wichtige Verhandlung gepflo⸗ gen, und glücklich geendet.

Der Herr von Aramont nahm ſeinen Weg von Konſtantinopel(dem alten Byzanz oder dem neuen Stambul) zu Land, uͤber Thrazien, Mazedonien, Bulgarien, dann uͤber den rauhen und hohen Berg Rhodop(jetzt mons argenteus, oder Silberberg, wegen dem Silberbergwerke daſelbſt ſo genannt) bis er nach der Moldau, nach Bosnien, und Ser⸗ vien(vor Zeiten Miſia genannt) gekommen war. Hierauf erreichte er die reiche und maͤchtige Stadt Raguſa in Dalmatien, am Adriatiſchen Meere gelegen. Hier ſetzte er ſeinen Weg zu Waſſeer fort, kam an der Kuſte von Dalmatien und Slavo⸗ nien, ſo wie an der Inſel Iſtria voruͤber, und endlich nach Venedig. Von dort wurde die Reiſe zu Land fortgeſetzt, über Padua, Viazenza, Ve⸗ roua, Breſſa, und andere Orte, welche noch zum Venetianiſchen Gebiete gehörten. Ueber Churwal⸗ den und die Schweiz gelangte er zuletzt nach Lyon, fernerhin auf der Loire nach Blois, wo zur Zeit die Hofhaltung des Königes von Frankreich war. Sein Empfang daſelbſt war ſehr ehrenvoll; allein ſein Auf⸗ enthalt war wieder nicht von langer Dauer. Nach mehrern Raths⸗Verſammlungen ward beſchloſſen, die⸗ ſen vortrefflichen Geſchaͤftstraͤger wiederholt nach Kon⸗ ſtantinopel zu ſenden, jedoch ſollte dießmal, meh⸗ verer Sicherheit wegen, die Reiſe uͤber das Meer ge⸗