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Stimme, dann andere fromme Geſaͤnge durch die ganze
Nacht ertoͤnen ließen. 7
Bald nachher kamen auch die Geſandten aus Kon⸗ ſtantinopel wieder zuruͤck. Durch ſie erfuhr man, daß der griechiſche Kaiſer einen Tag vor der Kreuz⸗ Erſcheinung alle Gefangene, welche ſeit zwey und fuͤnf Jahren in ihren Ketten geſchmachtet hatten, freige⸗ geben habe.
Gleich am folgenden Tage ſtieß das Kreuzheer auf einen großen, ſtreitbaren Haufen von Blaciern, und Kumanen, welche der griechiſche Kaiſer in Sold senommen hatte. Ihr Anfuͤhrer war abweſend, und ſo geſchah es, daß ſie ſogleich die Flucht nahmen, als die Teutſchen ſich genaͤhert hatten. Es wurden jedoch mehrere von ihnen, und auch einige Kreuzfahrer ge⸗ fangen, von welchen letztern fuͤnfzehn Mann ſogar das Leben verloren, unter dieſen ein Ritter, Namens Hugo von Fiſchbach. Der feindliche Anfuͤhrer ſchickte die gefangenen Chriſten mit der Bitte an den Herzog von Schwaben, daß man eine gleiche Zahl der Seinigen freigeben moͤchte, was auch geſchehen iſt. Auch Pferde, gleich Anfangs der Schlacht zuruͤck ge⸗ laſſen, gab man ihnen wieder, und empfing dagegen einige, die man ſelbſt verloren hatte. Hierauf ging der Herzog wieder nach Adrianopel zuruͤck. Es war aber auch ein Haufe von Boͤhmen ausgezogen, Beute zu ſuchen, wozu ſie vor allem anden Volke im Kreuz⸗ beere beſonders geſchickt waren. Sie geriethen in eine


