Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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259. und mit lauter Stimme hoͤrte man die Worte des Evangeliums: Freuet euch, Bruͤder! denn ſehet,

eure Bruͤder waren todt, und ſind wieder lebendig

worden; ſie waren verloren, und haben ſich wieder gefunden. Selbſt der Kaiſer konnte ſich nicht der Thraͤnen enthalten, da er die Maͤnuer wieder erblickte, welche dem Kreuzheere ſo theuer waren, und von de⸗ nen er nur mehr ſchwache Hoffnung hatte, ſie aus den Schlingen des Todes und aus dem Rachen der Wolfe befreien zu koͤnnen.

Mit dieſen Geſandten erſchienen aber zu gleicher

Seit griechiſche Edle, naͤmlich der Kanzler des Kai⸗

ſers, und andere vier Vornehme, welche die Griechen Sebaſtier zu nennen pflegen. Sie entledigten ſich des Auftrages ihres Herrn dadurch, daß ſie die Ueber⸗ fahrt uͤber den Helleſpont, die lange verſprochene Ver⸗ ſorgung des Heeres mit Lebensmitteln, gegen billigen Preis auf der Stelle auszufuͤhren verſprachen. Allein auch hietin lag wieder eine Schlinge fuͤr das Kreuz⸗ heer. Er wollte es zur Winterszeit uͤber das Meer fuͤhren, um die Unerfahrenen, oder Unvorſichtigen, deſto leichter in die Haͤnde der Duͤrken, und ſeiner ei⸗ genen Leute zu liefern. Es waren der Fahrzeuge nur wenige. Dadurch waͤre geſchehen, daß nur einige der Kreusbruͤder zu gleicher Zeit uͤber den St. Georgen⸗ Arm geſetzt worden waͤren: die andern haͤtten ſich inzwiſchen noch am jenſeitigen Ufer, oder auf dem Meere befunden. Alſo getheilt, wuͤrden ſie eine ſichere