Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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370 Auch thue er wohl, wemn er gleich ein Glas voll Brantwein oder ſonſt ein ſtarkes Getraͤnke zu ſich neh⸗ me, um dem Seitenſtechen vorzubeugen, welches er ſonſt empfinden moͤchte, wenn er ſich der ſchnellen Veraͤnderung der Luft bloß ſtellte, und aus einer grof⸗ ſen Hitze in eine gemaͤßigtere Luft auf einmal kaͤme.

Die große Pyramide beſteht aus mehr als 200 Schichten von Steinen, welche 2 4 Fuß hoch ſind, und nach oben zu in der Hoͤhe immer abnehmen. Auf dieſen Stufen kann man aͤußerlich den Gipfel der Pyramide erklettern, was viele Reiſende gethan, und oben ihren Namen durch Eingraben verewiget haben; man genießt eine entzuͤckende Ausſicht.

Die drei uͤbrigen beruͤhmten Pyramiden ſind faſt von gleicher Groͤße, und ſonſt einander voͤllig gleich; doch mit dem einzigen Unterſchiede, daß die zweite ſo feſt geſchloſſen und verſchloſſen iſt, daß man nicht das geringſte Merkmal an ihr findet, aus welchem man abnehmen knte, daß ſie jemals geoͤffnet worden ſei. Ihre Spitze iſt auf allen 4 Seiten mit Granit⸗ ſteinen bekleidet, welche ſo genau zuſammen befeſtiget,

unnd ſo glatt polirt ſind, daß auch der kuͤhnſte Menſch

nicht wagen wird, hinauf zu ſteigen. Auf der Oe ſeite ſieht man die Truͤmmer eines Tempels, deſfn Steine von ungeheurer Groͤße ſind; und an der Wſt⸗ ſeite iſt in dem Felſen, auf welchem die Pyrauide ſteht, ein etwa 30 Fuß tiefer Graben eingehaue und ausgehoͤhlet worden. Dieſes zeigt deutlich au daß