Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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man wieder Luft ſchoͤpfen, und ſich erholen kann. Und dieſes macht dann neuen Muth, durch den zweiten Gang zu gehen.

Am Ende des zweiten Ganges iſt ein Ruheplatz, und zu deſſen rechter Seite die Oeffnung, durch welche man bis an den Brunnen kommt, doch nicht auf einer Treppe, ſondern vermittels einer ſenkrecht ſtehenden weiten Roͤhre, durch welche man faſt auf die Art, wie der Schornſteinfeger in einen Schornſtein faͤhrt, hinab kommt. Hier findet man weiter nichts, als noch ei⸗ nen andern kleinen Ruheplatz und eine Menge Fle⸗

dermaͤuſe.

Am Ende des Ruheplatzes nimmt der dritte Gang, der zum unterſten Zimmer fuͤhrt, ſeinen Anfang. Er geht aber in einer geraden Linie fort. Vor dem Zim⸗ mer liegen einige Steine, welche den Zugang dazu etwas beſchwerlich machen, vielleicht ſonſt den Gang verſperrten. Das Zimmer iſt ſpitzig gewoͤlbt, und ganz mit Granit bekleidet, der anfangs ſehr glatt und helle polirt geweſen ſeyn muß, jetzt aber von dem Dampfe der Fackeln, geſchwaͤrzt iſt. Das Zimmer iſt inwen⸗ dig gleichfalls mit Steinen bedeckt. Wer ſich die Muͤhe nehmen wollte, es zu unterſuchen, wie und woher ſie dahin gekommen ſind, der wuͤrde ſich eben der Be⸗ ſchwerlichkeit, ſo gezerrt und fortgeſchleppt zu werden, als bei dem Uebergange vom erſten zum zweiten Gange geſchehen mußte, blos ſtellen; denn es iſt auch hier eine gewaltſam durchbrochene enge Oeffnung, durch