Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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und irgend etwas beſitzt, was ihhen gefaͤllt, iſt gebor⸗ ner Feind der Araber. Aegypter, Mamelucken, Rei⸗ ſende, ſelbſt Araber von andern Staͤmmen, haben ihr Begegnen und ihre Unternehmungen gleich ſehr zu be⸗ fuͤrchten. Stets umherirrend, die Bedeutung des Wortes Vaterland nicht kennend, ſtuͤrzt ſich der Beduine ploͤtzlich auf die Wohnſtaͤtte, auf die Kg⸗ ravanen, greift ſie an, beraubt ſie und verſchwindet ſo ſchnell, als er kann, um einige Stunden weiter ſeine Naͤubereten von Neuem zu beginnen. Sie lie⸗ ben dieſe herumirrende abentheuerliche Lebensweiſe ſo ſehr, daß man ſie niemals dahin bringen konnte, Staͤdte oder die Ufer des Nils zu bewohnen, an wel⸗ chen man zhnen haͤufig Wohnungen und fruchtbare Felder anbot. Sie verachten ſogar im hoͤchſten Grade die Aegypter, welche das Land bebauen. Die Kuͤhn⸗ heit der Araber laͤßt ſich nur mit ihrer außerordentli⸗ chen Maͤßigkeit vergleichen. Ihr Reichthum beſteht in

Heerden, in Kamelen, Dromedaren und beſonders in

Pferden, deren Behendigkeit die Neigungen ihrer Herren wunderbar unterſtuͤtzt.

Man kann ſich leicht eine Idee von dem Schick⸗ ſale der ackerbauenden Aegypter machen, welche zwi⸗ ſchen die Unterdruͤckung der Mamelucken, der Tyran⸗ iei des Baſcha und der Raubſucht der Araber geſtellt ſind. So bilden alſo die Bewohner Aegyptens keine Nation, ſondern ein Gemiſch von Arabern, Otto⸗ nanen, Kopten, Griechen u. ſ. w. alle gleich un⸗