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Hand, einſchreitend, muß man einen niedern Gang von etwa 20 Schritten gebeugt gehen, kommt nun in einen großen viereckigen Saal, deſſen Decke aus ge⸗ glaͤtteten Tafelwerke war, muß wieder einen Gang durchſchreiten, und tritt endlich in ein unterirdiſches rundes Gebaͤude, welches oben in der Geſtalt eines Bogens und Gewoͤlbes ausgehauen war. Es hatte 4 Thuͤren, eine der andern gegenuͤber. Wohl war das Gebaͤude aus den da befindlichen ſargartig gehauenen Steinen in den Niſchen zu ſchließen, das Begraͤbniß⸗ ort eines Vornehmen, gar eines Koͤniges.
Auch bei den Hafen fand Norden in Felſen ausgehauene Grotten, die wegen der Kuͤhle einen Beluſtigungsort darbieten, und wo man, ungeſehen, alles genau, was im Hafen vorgeht, beſchauen kann.
Nach dem Grabe Alexand ers, und nach dem beruͤhmten Serapian ſuchte Norden umſonſt. Ueber Ueberbleibſel von ehemaligen bedeckten Spaziergaͤn⸗ gen durch das Roſette⸗Thor geſchritten, kam Norden an die ſchoͤne Saͤule, insgemein die Saͤule des Pom pe⸗ ius genannt.„Niemand aber kann uns, wie ich glaube, „ſchreibt Norde n, ſagen, woher dieſe Benennung zu „leiten ſei. Man weiß, daß Caͤſar Thraͤnen bei dem „Tode dieſes großen Feldherrn vergoſſen hat. Wer aber „kann behaupten, daß er auch ihm zur Ehre dieſes „praͤchtige Denkmal errichtet habe? Billig wundert „man ſich, daß die alten Schriftſteller uͤber dieſen „Punkt ein tiefes Stiliſchweigen beobachten. Ich will
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