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war, konnte er durch einen ſteinernen Thurm einen freien Fortgang bis zu dem Fuß dieſes alten Denk⸗ mals nehmen. Dieſer Obelisk wird mit dem Namen der Kleopatra bezeichnet. Er zeigt den Ort, wo der Palaſt dieſer koͤniglichen Buhlerin ſtand, in deren Schoos die roͤmiſchen Welteroberer wie Sklaven ruh⸗ ten. Sonſt aber ſind keine Spuren von dieſem Pracht⸗ gebaͤude, das man auch Caͤſar's Palaſt zu nennen pflegte, mehr uͤbrig.
Dieſer Obelisk, der ſich faſt zwiſchen der Mitte auf dem Wege zwiſchen der neuen Stadt und dem kleinen Pharillon befindet, beſtehet aus einem einzigen ganzen Stuͤcke von Granitmarmor. Von ſeinen 4 Sei⸗ ten ſind nur 2 unverletzt geblieben. Die Witterung hatte die meiſte Schuld daran. Die Fußgeſtelle des Obelisken, deren ein Theil verſunken war, ſtehet doch 20 Fuß hoͤher als die Oberflaͤche des Meeres. An der Seite dieſes Obelisken liegt ein anderer, umgeſtuͤrzt, im Verfall gerathen, und faſt ganz in die Erde ver⸗ ſunken.
Ueberhaupt fand Norden um dieſe Obelisken herum viele Ueberbleibſel beſchaͤdigter Saͤulen, Bild⸗ hauer⸗Arbeiten anderer Art, und Stuͤckwerke der Bau⸗ kunſt von Marmor, Granit u. d. gl.
Solche Obelisken giebt es auch in allen Theilen Aegypten'’s. Ihrer Geſtalt und Bekleidung wegen werden ſie unter die Zahl der Koſtbarkeiten und maje⸗ ſtaͤtiſchen Zierrathen geſetzt.


