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den Staub ſo ſehr, daß wir nichts vor uns erkennen konnten..
Jenſeits des Thales von Korondel liegt der Berg Jebel⸗Haman⸗Pharaone; neben dieſem iſt eine Hoͤhle mit zwei Oeffnungen. Eine fuͤhrt durch einen ſchmalen niedrigen Gang zu einer ſehr heiſſen Quelle, welche vielleicht das Bad zu Abauo bei Pa⸗ dua uͤbertrifft. Je tiefer man eintritt, deſto mehr muß man ſchwitzen; loͤſchen die Duͤnſte das Licht aus, ſo ſterben auch die Menſchen. Das Waſſer fließt durch den Felſen und die Sandbaͤnke in vielen kleinen Baͤ⸗ chen zum Meere etwa ½¼ Meile, und ſelbſt dort ſind die mit Salz und Schwefel weiß uͤberzogenen Steine noch ſehr beiß. Das Waſſer iſt ſalzig, ich nahm ein Glas voll nach Kairo, und fand daß es viel erdigen groben Schwefel, ein Mittelſalz, etwas Alaun, aber keinen Vitriol enthaͤlt. Es ſchmeckt ſo widrig, daß es nur zum Baden, aber nicht innerlich gebraucht werden kann. Man haͤlt dieſes Waſſer ſehr wirkſam gegen die Unfruchtbarkeit der Weiber, und gegen das Un⸗ vermoͤgen der Maͤnner; auch ſoll es ſehr gut in Haut⸗ und Nerven⸗Krankheiten dienen. Aufangs goß man es nur auſſer der Hoͤhle uͤber die Patienten, hernach aber im Gange, um den Schweiß deſto mehr zu befoͤrdern. Dieſes geſchieht taͤglich einmal; waͤhrend der 40 taͤgi⸗ gen Kur ißt man nichts als Oel, Honig und unge⸗ ſalzenen Kuchen, und trinkt Waſſer bei eingelegten Datteln.


