Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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318 3 len iſt. Aus der Quelle rinnt zugleich Sand, welcher wie Schlamm rund herum ſo weich iſt, daß man ſich ohne Gefahr nicht naͤhern kann. Ich konnte mit ei⸗ ner Schiffs⸗Stange den Boden nicht erreichen, und man erzaͤhlte mir, daß Kamele bisweilen ganz darin verſinken. Das Waſſer iſt warm, ſalzig, und vielleicht etwas ſchwefelig; doch iſt eines auch ziemlich gut. Ei⸗ nige Quellen ſind eingefaßt; alle ſcheinen aus den na⸗ hen Gebirgen zu entſpringen. Von hier geht eine Erdſpitze ziemlich weit in die See, ſuͤdoſtwaͤrts von der Straſſe herein, und bricht die Flut, wenn Suͤd⸗ Oſtwinde wehen; hier ſollen die Iſraeliten uͤber das rothe Meer gegangen ſeyn. Wir fuͤnf lagen, wie im⸗ mer, unter freiem Himmel, und hatten Nachts kein Feuer aus Mangel der Sicherheit. Ich ſah auf der Ebene viel Talk, und des anderen Tages mehre Huͤ⸗ gel ganz damit gefuͤllt. 4 t

Am zweiten reiſten wir durch die ſandige Wuͤſte zu einer kleinen Anhoͤhe dem Berge Gewonbee ge⸗ genuͤber, wo wir nach s Stunden hielten. Ich wagte zum Schutze gegen die heiſſe Sonne mein Zelt aufzu⸗ ſchlagen. Nach weiteren drei Stunden kamen wir auf die Ebene, wo der Buſen Korondel beginnt. Wir wurden beſtürzt, als wir von Oſt drei Maͤnner auf uns zueilen ſahen. Die Araber zogen einen Theil ih⸗ rer Kleider aus, entbloͤßten ihre Arme, um mit dem Saͤbel zu fechten, und bereiteten ihre Schieß⸗Gewehre. Jene waren zwei Perſonen von Suez, welche ſich hier