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Scheick, welcher als Tuͤrke bekleidet war, und lud mich ſehr zudringlich zum Kaßeetrinken ein, was ich ablehnte. Durch Vermittlung des chriſtlichen Sekre⸗ taͤrs, den ich beſchenkte, kam ich zum Groß⸗Scheick, welcher ſich gewoͤhnlich zu Bardis aufhaͤlt. Er war ein junger Mann, halber Mohr, mit großen, ſchwar⸗ zen Augen: da er ſich zur Ruhe begeben hatte, lag er auf dem Sopha, und hatte ein blaues Hemd uͤber ei⸗ nige Kleider; ein Bedienter ſaß neben ihm. Ich naͤ⸗ herte mich dem Sopha, uͤbergab meine Briefe des Fuͤr⸗ ſten von Ackmim und eines Offiziers der Janitſcha⸗ ren zu Girge, nebſt meinem Geſchenke eines Sackes Reis, Tabacksblaͤtter, joppeſche Seife, und ein Paar rothe Schuhe, welches ich zu deſſen Fuͤſſen legte. Ich bat ihn um einen Brief, um die Alterthuͤmer von Karnack und Luxurein zu ſehen. Er ver⸗
ſprach deſſen Ausfertigung; mnachdem ich mit dem
Sekretaͤr Kaffee getrunken hatte, ſendete dieſer mir ein Schaf in mein Schiff. Mein zuruͤck ge⸗ bliebener Dolmetſcher kam erſt des andern Morgens⸗ und gab vor, der Brief ſei geſtern Abends ſchon ge⸗ ſendet worden. Doch ließ der Scheick wiſſen, ich moͤchte nur einſtweilen dahin reiſen, indem er ſelbſt dahin kommen wuͤrde. Am 12. reiſte ich mit dem vom Scheich mir gegebenen Begleiter gegen Zenieh, wo der Scheick von Karnak wohnt. Der Mann begab ſich zum Lager des Groß⸗Scheicks, welcher uns zwei Maͤnner ſchickte, die Nachts unſere Schiffe bewachen ſollten.


