Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Allein an der Suͤdſeite fanden wir noch Spuren einer großen Stadt, welcher Theil Em babſag heißt, und den Namen von dem h. Biſchof Sag haben ſoll. Hier ſcheint Ptolemais„ die groͤßte Stadt in The⸗

bais geweſen zu ſeyn. Da der Fuͤrſt von Ackmim

an einen Offizier der Stadt geſchrieben hatte, er moͤge mir Briefe nach Aßuan geben, ſo wartete ich ihm mit Reis und Seiſe auf, worauf er mich ſehr hoͤſlich in ſeinem Hauſe behandelte. Ich begab mich zum Herrn des Schiffes, welcher uns von Kairo hieher gefuͤhrt, und hier eine andere Familie nebſt mir, auf den Abend in ſein Haus, ungeachtet der Faſten, ein⸗ geladen hatte. Er bewirthete mich mit Kaffee und mit einem heißen Sharab aus Zucker und Ingwer, ſtatt deſſen angeſehene Leute Zimmet nehmen, und es wie Thee trinken, welches eine Auszeichnung iſt. Wir ſaßen um eine Kohlpfanne herum, und 3 Mahometa⸗ ner ſangen arabiſche Lieder, ſchlugen den Takt mit ihren Haͤnden, und ſpielten auf einer Trommel.

Am 29oten ſetzten wir unſere Reiſe fort, uͤnd hiel⸗ ten an einem Orte, um uns mit einem Vorrath von Holz zu verſehen. Ein Araber kam zu Pferde den Berg herab, und naͤherte ſich dem Schiffe. Mein Diener eilte zu uns in das Schiff, um nicht ausge⸗ zogen zu werden, was geſchehen ſeyn wuͤrde, wenn der Araber ihn erreicht haͤtte. Nach einiger Zeit ſa⸗ hen wir die hohen ſenkrechten Felſen mit Grotten vor uns. Win kamen zum kleinen armen Kloſter von