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Thore des Kloſters ſcheinen nach der doriſchen Ord⸗ nung gemacht geweſen zu ſeyn.
Etwa eine Meile gegen Nord iſt das andere Klo⸗ ſter Der⸗Embab ſchai, umgeben mit einem Gra⸗ ben von /½ Meile im Umkreiſe. Die Ecken und Thuͤ⸗ ren deſſelben ſind aus Quadern, das uͤbrige aus Back⸗ ſteinen. Das Thor gegen Nord iſt mit koriuthiſchen
Saͤulen, und daruͤber ein Gebaͤlke; auf jeder Seite ſteht der h. Georg in erhabener Arbeit. Die Bau⸗ art dieſes Kloſters iſt koſtbarer, als des vorigen. Am weſtlichen Ende der groͤßsentheils verfallenen Kirche
iſt ein großes Gefaͤß, welches zum Taufſteine gedient
haben mag. Ich begab mich zuerſt in das Kloſter: da kein bequemer Ort zur Bewirthung der Fremden war,
ſo bereitete man am weſtlichen Ende der Kirche eine Erfriſchung fuͤr uns zur beſonderen Auszeichnung. Wir reiſten zwei Meilen im Sande zu den weſt⸗ lichen Gebirgen, kamen uͤber einen großen Begraͤbniß⸗ platz der Chriſten, welche aus der ganzen Nachbar ſchaft
dahin begraben wurden. Im Sande ſahen wir Spu⸗ ren der Woͤlfe, und man wollte uns auch Schlangen
von 44— 45 Fuß in der Laͤnge zeigen. Wir gingen in das Kloſter bei ſchoͤner Abendzeit zur Erfriſchung zuruͤck, und ſetzten uns auf Matten an der Thuͤre einer Ka⸗
pelle. Man ſteckte Wachskerzen in Kuchen, ſtatt in
Leuchter, und wir nahmen das Nachtlager in der Ka⸗ pelle daſelbſt. Des anderen Morgens ſahen wir das
große Kloſter, wo uns die Moͤnche Kaffee vorſetzten⸗


