Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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faͤhrlicher Weg an dem ſenkrechten Felſen gehauen, welcher zu einer Einſiedelei fuͤhrte. Jenſeits des Klo⸗ ſters fuͤhrt ein ſehr ſteiler Weg hinauf, welcher eine

halbe Meile weit ſo voll herab gerollter Steine iſt, daß

man zu Pferd nicht durchkommen konnte. Dieß mag eine Zuflucht in Verfolgungszeiten geweſen ſeyn, wo⸗ hin man ſich auch wegen des daſigen guten Waſſers begibt, welches groͤßtentheils tropfenweis aus dem Felſen herab faͤllt. Es iſt eine Art Brunnen da, wel⸗ cher Bir⸗Elaham heißt; vielleicht iſt hier das ein⸗ zige Waſſer Aegyptens, welches nicht vom Nile kommt. In der Naͤhe ſind verſchiedene Hoͤhlen und kleine Huͤtten, welche vermuthlich fuͤr die Andacht der Chriſten eingerichtet ſind. 6

Von dieſem Thale reiſten wir gegen Weſt nach dem Dorfe El⸗Gurney. In den Huͤgeln uͤber demſelben ſind Begraͤbniß⸗Grotten in verſchiedenen Stockwerken, deren einige nur einfache Zimmer ſind, andere 2 3 Zimmer neben einander. Einige Zim⸗ mer waren bemalt, aber ohne Figuren, bis auf einen einzigen Ibis an der Decke, und einige andere ſchlechte Geſtalten an der Seite; ein menſchlicher Koͤr⸗

per ſchien am Leibe eines vierfuͤßigen Thieres befeſtigt.

Ich begab mich auf der Abendſeite zu zwei alten praͤchtigen Kloͤſtern. Ich reiſte durch Suadgy, wo ein Kopte uns auf einen Kaffee, Datteln, Syrop und Brod einlud. Er wollte ſich gar nicht abweiſen laſſen, und deckte ſeinen Teppich vor die Thuͤre, worauf wir